DJ Plastikstuhl bei Aftershowparty der Konspirativen Küchenkonzerte in Hamburg-Wilhelmsburg (21.11.2010)

Resteessen in der Soulkitchen

Nächsten Sonntag (21.11.2010) lege ich endlich wieder auf. Diesmal bei der Aftershowparty der Konspirativen Küchenkonzerte in der Soulkitchen-Halle (bekannt aus dem Fatih Akin Film) in Hamburg-Wilhelmsburg. Das Set steht natürlich noch nicht, aber mein Schwerpunkt am Sonntag Abend wird wahrscheinlich bei elektronische Musik aus Israel liegen.

Nachdem am Sonntag Marcos Küche in Brand gesteckt und alle Bäuche mit Biolamm vollgeschlagen sind, ziehen wir weiter und tanzen uns die Seele aus dem Leib. Denn ein mehrfach preisgekröntes Format braucht auch eine hochkarätig besetzte Aftershowparty.

Es spielen live die Krach und Getöse-Gewinner 2010 FUCK ART LET’S DANCE

Danach gibt es Dj Sets vom Papst der Partyschweine Nick Rave (aka Torsun) (Egotronic)

und dem wilhelmsburger Resident DJ Plastikstuhl.

blink, knister, flimmer … Aftershowparty der Konspirativen Küchenkonzerte in Hamburg

blink, knister, flimmer … Aftershowparty der Konspirativen Küchenkonzerte in Hamburg

Nehmt den Tatort auf Guckt den Tatort und Kommissarin Lund später aus der Mediathek und kommt am Sonntag, den 21.11.2010 ab 21:00 in die Soulkitchen-Halle, Industriestraße 101 in Hamburg Wilhelmsburg. Kostet auch nix.

Plastikstuhl-Lauf durch Wilhelmsburg

Morgen ist es soweit:

Vorabinformationen zum Plastikstuhl-Joggen am Sonntag dem 20. Juni – 12 Uhr:
Plastikstühle sind praktisch, günstig, ökologisch, leicht, waschbar und vieles mehr… Sie trotzen Wind, Wetter und Gentrifizierung. Zumindest bisher. Die ersten Städte haben bereits Plastikstuhlverbote erlassen. Doch noch stehen sie fast überall: in den urbanen Metropolen der Welt ebenso wie in der Antarktis, im Himalaya oder an den Stränden von Kalifornien, Indien, Tel Aviv oder Sylt. Und auch in Wilhelmsburg. Wo der gemeine Monobloc-Plastikstuhl auf der Elbinsel ein Zuhause hat, zeigt euch DJ Plastikstuhl bei einem 45minütigen Plastikstuhl-Lauf am 20. Juni.
Zur Einstimmung und Vorbereitung für die geneigten Plastikstuhl-Neulinge:Ein paar Fotos und ein zweistündiger Audio-Podcast über "Wein und… Plastikstühle"

Ein trauriger Stuhl am Bord der Mavi Marmara

Immer wieder bekomme ich nette Zuschriften mit netten Fotos von Plastikstühlen. Manchmal sind auch nur die Zuschriften nett, die Fotos aber nicht. So in Fall der e-Mail, die mir DRZ vor ein paar Tagen schickte:

trauriger_stuhl

Mal wieder ein Opfer. Wieder ein Stuhl. Zweckentfremdet und für böse Sachen genutzt. Dafür aber immerhin auf einer „Kreuzfahrt“:

So kann es gehen, wenn man mir nichts, Dir nichts an Bord anheuert – am Ende gerät mit in den Fänge eines erzürnten Menschens und fliegt durch die Luft.
So geschehen an Bord der Mavi Marmara, den Hauptschiff des ‚Free Gaza‘- Ding. Screen von Youtube.

Ganzes Video hier zB:
http://www.youtube.com/watch?v=WWeHLzzIJi0

Ich komme wohl im Moment nicht dazu, die Vorfälle im Mittelmeer hinreichend zu kommentieren. Über Twitter habe ich mich in den letzten Tagen recht rege dazu geäußert und vor allem Links weiter gepostet, die ich zu dem Thema für relevant halte.

Allen Hamburger_innen mit Sympathie für Israel und Skepsis gegen dessen reflexhafte Verurteilung durch selbsternannte „Friedensaktivist_innen“, Politiker_innen und die Presse sei folgende Kundgebung am kommenden Sonntag ans Herz gelegt:

Wir, eine Gruppe besorgter junger Menschen, sind bestürzt über die neuesten Geschehnisse im Nahen Osten, über die Toten und Verletzten auf Seiten der Besatzung der Schiffe und der israelischen Soldaten, die Opfer einer gezielten Provokation vermeintlicher Friedensaktivisten wurden, die in Wahrheit aber die Hamas unterstützen und eine gewaltsame Konfrontation mit Israel suchten.
Seit Bekanntwerden der Aktion bietet Israel den sogenannten Free-Gaza-Aktivisten an, deren Hilfsgüter nach der Überprüfung auf waffentaugliches Material auf dem Landweg nach Gaza bringen zu lassen. Seit Wochen warnt Israel vor dem Versuch, die nach internationalem Recht legitime und der Verteidigung des Landes dienende Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen. Tausende von Raketen wurden in den letzten Jahren von dort auf israelische Städte abgefeuert. Die Blockade soll den Beschuss und jeglichen Waffenschmuggel in den von der Hamas beherrschten Gazastreifen unterbinden. Die auch von Deutschland als Terrorgruppe eingestufte Hamas kämpft gemäß ihrer Charta für die Vernichtung Israels.
Der israelische Versuch, den Schiffskonvoi zu stoppen, war ein legitimer und lebensnotwendiger Akt der Selbstverteidigung und die Reaktion auf eine vorsätzliche Provokation.
Israel befindet sich nicht im Konflikt mit der Bevölkerung Gazas. Humanitäre Hilfsgüter gelangen fast täglich in das Gebiet. Im vergangenen Jahr wurden pro Person mehr als eine Tonne Güter geliefert, über 15.000 Tonnen pro Woche.
Die selbsternannte „Hilfsflotte“ plante eine medienwirksame Denunzierung des jüdischen Staates. Offensichtlich war die gewaltsame Auseinandersetzung mit der israelischen Armee und damit die vorsätzliche Gefährdung der Anwesenden auf dem größten Schiff der Flottille Teil des Plans. Jeder Verletzte sollte als Opfer der Israelis dienen. Und der Coup gelang: Ohne gesicherte Informationen wurde Israel direkt nach den Auseinandersetzungen weltweit verurteilt.
Fakt aber ist: Nach internationalem Marinerecht dürfen Boote, die eine Blockade durchbrechen wollen, angehalten und geentert werden. Israel plante keinen Angriff auf eine Hilfsflotte. Fünf der sechs Schiffe folgten der Aufforderung zum Stoppen. Auf dem sechsten stürzten sich Extremisten, bewaffnet mit Pistolen, Messern, Schlagstöcken und anderen Waffen, auf die israelischen Soldaten, die sich von einem Hubschrauber abseilten, und versuchten sie zu lynchen. Die Folge waren Tote und Verletzte. (Text: Honestly Concerned und ILI e.V.)

Wir protestieren gegen eine vorschnelle und einseitige Verurteilung Israels.
Wir, das sind junge Hamburger verschiedener Konfessionen und politischer Anschauung, welche sich für eine differenzierte Sicht auf den Nahen Osten und das demokratische Israel einsetzten.

Wir veranstalten ein sommerliches „get together“, um gemeinsam ein Zeichen unserer Solidarität zu setzen. Bitte bringt Freunde, Ideen und Fahnen mit. Es können Boote gemietet werden und so auf der Alster eine echte weiß-blaue Friedensfahrt veranstaltet werden.

Kennedybrücke, Alster (Außenalster)
Am Sonntag, den 6. Juni um 15 Uhr

Hamburg für Israel!

Die schlechte Nachricht zuerst…

randnummer_flyer017Den RischRusch – Club Tel Aviv im Konsum wird es wohl auf absehbare Zeit nicht mehr geben. Wegen zu viel Stress mit den Nachbarn wegen des „Lärms“ sind laute DJ-Abende dort leider nicht mehr möglich… Falls jemand eine gute Ersatzlocation in Hamburg kennt, nehme ich Vorschläge gerne entgegen.

Die gute Nachricht ist: DJ Plastikstuhl legt weiter auf. Am Freitag, den 16. Oktober packe ich meine Musik bei der Release-Party der Zeitschrift Randnummer aus. Die Feierei beginnt irgendwann nach der Lesung um 19.30 Uhr in der Haubachstraße 7a in Hamburg-Altona.

Die Kanzlerin kommt. Und Alle so: „Yeaahh“

Das Internet macht doch immer wieder Spaß. Und manchmal wird dieser Spaß auch noch sehr sinnvoll recht produktiv gewandelt. Wie jedes gute Meme hatte „und Alle so ‚Yeaahh'“ rasch Verbreitung gefunden. Vor vier fünf Tagen ging dieses Bild von Angela Merkels Wahlplakat über Twitter und andere Kanäle.

In den Kommentaren auf Spreeblick wurde dann offenbar die Idee für den Flashmob geboren, der heute in Hamburg stattfand. Dank der Jailbreakversion von qik für’s iPhone konnte ich diese wirklich spaßige Aktion heute live streamen. Das Video dazu findet ihr jetzt hier:

Danke noch mal an Johnny Haeusler für das Retweeten des Links. Ich glaube ohne diesen Support wäre die Verbreitung nicht so schnell voran geschritten. Jedenfalls hab ich plötzlich 100 Follower mehr als gestern. Danke euch allen.

Ach so. Und was hat das ganze mit Plastikstühlen zu tun? … Nix und alles. Aber der Plastikstuhl ist – wie immer – als stiller Begleiter dabei:


(via Spreeblick)

Johnny von Spreeblick hat mit seinem Yeaahh-Song übrigens noch einen extrem gemütlichen Beitrag zu dem Mem geleistet. Aber ich bin mir sicher das da noch das eine oder andere nach kommt.

Updates:
Wow… Mein qik-Video wurde von TerminatorX120 auf YouTube hochgeladen und war dort gestern (19.9.2009) das meist gesehenste Video. – Mit mittlerweile 600 Kommentaren.

Außerdem berichteten unter anderen Spiegel Online, Mopo und HAZ über die Aktion

Das Originalbild ist übrigens vom Flickr-User spanier am 12.9. aufgenommen worden.

Asaf Avidan & The Mojos in Hamburg

Asaf Avidan & The Mojos machen ziemlich nette Musik. Das allein wäre schon Grund genug, dieses bei verbrochenes.net gefundene Video zu reposten. Der noch bessere Anlass ist aber: Asaf Avidan & The Mojos spielen am 27. August (Donnerstag) in der Prinzenbar in Hamburg.

Plastikstuhl – mehr als eine Sitzgelegenheit.
Video von der Abendschule der Verschwendung

Henning Wötzel-Herber: Plastikstuhl – mehr als eine Sitzgelegenheit from Two Antennas on Vimeo.

Wie hier angekündigt war, habe ich gestern bei der Abendschule der Verschwendung ein kurzes Referat über Plastikstühle gehalten. Zwar habe ich die chicsten Anwendungsbeispiele komplett vergessen gehabt. Eigentlich war ein Ziel meiner „Vorlesung“ ja aufzuzeigen, dass Plastikstühle nicht nur ein Gebrauchsgegenstand und unverzichtbares „Lebensmittel“, sondern ein Medium. Und als Medium verhält es sich halt mit Plastikstühlen so, wie mit Papier, Film, Beton oder dem Internet: es kommt halt darauf an, was mensch daraus macht…

Aber ich glaube, dass Publikum hat trotzdem Spaß gehabt. Jedenfalls bekam ich danach nettes Feedback. Danke. Überhaupt war es alles in allem ein sehr schöner Abend mit vielen netten Leuten, tollen Dozent_innen und super Veranstalter_innen. Die kompletten „Vorlesungen“ der Abendschule werden in den nächsten Tagen auf der Webseite der Abendschule verfügbar sein. Als Impression und kleinen Hinweis aus das Setup hier noch ein kurzer Qik-Mitschnitt vom iPhone.

Alle Links aus dem Plastikstuhlvortrag finden sich hier zum nach-surfen.

Ach ja. Und nicht vergessen: Samstag Nacht ist wieder RischRusch!

Heute: Abendschule der Verschwendung; Samstag: Musik im Überfluss

Leuten, die heut‘ Abend noch nichts vor haben empfehle ich die Abendschule der Verschwendung, ein Projekt der Geheimagentur, das mit technischer Unterstützung der Two Antennas heute ab 20 Uhr im Nachtasyl des Thalia in Hamburg statt finden wird. Neben vielen anderen Referent_innen mit spannenden Themen werde ich dort drei Minuten lang über den Plastikstuhl erzählen. Nicht viel Zeit für solch ein epochales Thema, aber genug, um ein wenig Appetit zu machen. Die Links zu dem Vortrag gibt’s ab 22.00 Uhr auf plastikstuhl.de …

Am Samstag (den 30. Mai) lädt euch DJ Plastikstuhl wieder zur israelische Musiknacht ins liebenswerte Konsum in der Stresemannstraße 13 (beim neuen Pferdemarkt) ein. Ab 22 Uhr. Kostenlos.

Und wieder mit leckerer neuer und alter Musik aus Israel quer über alle Genre- und Geschmacksgrenzen hinweg. Und dank des Disco XT 5.3 Softwareupdates diesmal vielleicht auch mit weniger technischen Schwierigkeiten zwischen Software und Hardware-Controller.

Ich freue mich, euch dort zu sehen.

rischrusch_april_2009

Hinweis für Langzeit-Planer_innen: der RischRusch-Termin am Samstag, den 26. Juni wird leider ausfallen oder verschoben werden und auch beim Juli-Termin wird es wohl nicht wie gewohnt beim letzten Samstag im Monat bleiben.

Ab Samstag wieder am Start: der RischRusch –  Club Tel Aviv

Nach längerer Pause geht es am Samstag, den 25. April wieder weiter: Hamburgs einzige regelmäßige israelische Musiknacht mit DJ Plastikstuhl ist wieder zurück. Wie gewohnt wieder im Konsum in der Stresemannstraße 13 (beim neuen Pferdemarkt), ab 22 Uhr ohne Eintritt.

Und mit viel, viel neuer und alter Musik aus Israel ohne Stilgrenzen und Genreeinschränkungen. Von experimenteller elektronischer Musik, über Hip Hop, Gitarrengeschrammel, Jazz und Chartpop bis zu Chormusik und Blues. Je nach Laune.

Ich würd‘ mich freuen, euch zu sehen.
rischrusch_april_2009

Weitere Termine: Samstag, der 30. Mai; Samstag, der 26. Juni… usw. am letzten Samstag im Monat (bis auf Widerruf…).

Zum letzten Mal in diesem Jahr: RischRusch am 22. November

Noch einmal die Sonne Tel Avivs hören? Wenn ihr wollt, ist es kein Traum! Denn am Samstag, den 22.11.2008 gibt es noch einmal Hamburgs israelische Musiknacht, den RischRusch – Club Tel Aviv mit DJ Plastikstuhl.

Gespielt wird quer durch alle Genre von Indie-Gitarrenschrammel über Stadionrock und die israelischen Sommerhits der letzten zehn Jahre bis hin zu Experimentellen, Minimal und HipHop. Come and enjoy.

Wie immer ab 22 Uhr eintrittsfrei im Konsum (Stresemannstraße 13, beim Neuen Pferdemarkt).

Neu: Jetzt auch bei Qype mit iCal-Export für euren Terminkalender.