„Nahostpolitik und Plastikstuhlfotografie“ steht in meiner Blog-tag line. Und hier trifft beides zu. Auf dem Weblog des exil-iranischen Schriftstellers Ali Schirasi, den ich vor zwei Jahren auf einem Seminar im ABC kennen lernen durfte, fand ich folgende Fotos der iranischen Nachrichtenagentur MEHR.
Wer meint, bei so viel bewaffneten Organen bräuchte die iranische Geistlichkeit keine eigenen Waffen, der täuscht sich. […] Sie zeigen hochrangige Theologen, die in Qom an den islamischen Lehrstätten unterrichten. Dass sie jetzt zum Gewehr greifen, zeigt deutlich, wie der anstehende Machtkampf aussehen wird. Diese Herren scheinen jedenfalls der Überzeugung zu sein, dass ihnen in naher Zukunft schöne Worte nicht mehr helfen.
Die schießenden Theologen benutzen übrigens deutsche Sportwaffen der Firma Feinwerkbau
Die IHK Stuttgart weiß: „Das Iran-Geschäft ist nur etwas für Spezialisten und weitgehend lahmgelegt.“ Waffenlieferungen sind zwar nach dem Embargo von 2007 komplett untersagt. Aber entweder sind Sportwaffen ausgenommen oder die Firma Feinbauwerk gehört zu den „Spezialisten“, dies es trotzdem schaffen, ihre Ware in den Iran zu bekommen.













Plastikstuhlüberbleibsel am Weg bei Arcos / Vila do Conde
![p1030743 nicht ganz sauber [kein Monobloc] - mit Metallbeinchen - am Strand hinter Matosinhos](http://www.plastikstuhl.de/wp-content/uploads/2011/10/p1030743-300x225.jpg)


Wenn ich ein Plastikstuhl wäre und mir aussuchen könnte, wo ich rumstehe, dann sicherlich irgendwo am Strand. Wenn ich die Wahl zwischen Ghana und Italien hätte, würde ich mich auf Grund der gestrigen Zusendungen garantiert für Ghana entscheiden. Den Käfig müsste ich dann wohl in Kauf nehmen, aber ein pfleglicher Umganz wäre mir doch lieber als ein exklusives Plätzchen in Venedig.









Letzte Kommentare