Quarteira




Quarteira

Originally uploaded by epha.

Boah, ich habe flickr extrem vernachlässigt. Ich zahle immer noch brav mein plus/pro/whatever-Gebühr… aber irgendwie vernachlässige ich das Sortieren und uploaden neuerer Fotos. … Und auch dazu mal in den Gruppen, in denen ich so unterwegs war – oder die ich sogar selbst angelegt habe, wie etwa Plastic Chairs gucke ich kaum noch rein. Dabei gibt’s da immer noch immer wieder mal tolle Entdeckungen. Wie diese.

„Ist Israel ein Apardheitstaat?“

Letzte Woche war es mal wieder so weit, dass in unvermeidbaren Diskussionen das Thema zu Nahost schwenkte und haarsträubende „Argumente“ wie „Israel, dass ist doch Apartheit“ fielen. … Wem da, wie mir, in solchen Gesprächen auch manchmal vor Fassungslosigkeit die Worte fehlen, kann Leuten ja im Zweifelsfall auch einfach mal kurz ’nen Link schicken. Zum Beispiel zu diesem Video:

„Warum wird Israel dann ein Apartheidstaat genannt? Weil durch den Vergleich des freiheitlichsten, gerechtesten Landes im Mittleren Osten zu dem früheren Südafrika, diejenigen, die Israel hassen, sich erhoffen schlecht informierte Leute zu überzeugen, dass Israel es nicht verdient zu existieren […]“

(Dennis Prager)

Yeay! Wunderbare Plastikstühle.

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Klingt vielleicht ein wenig komisch, aber ich musste letzten Sonntag bei einem Ausflug an Dich und Deinen blog denken. […]

… das klingt ganz und gar nicht komisch, sondern ist total großartig, besonders weil dieses Portrait so hübsch ist. Vielen Dank, Louisa.

Besten Dank auch an @ratzruebe, der mir „nur kurz aus’m Bus raus“ eine Impression vom Eingang des Zirkus Kaiser übersandte:

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„We used to be the people of the book, we became the people of the Facebook“

Der israelische Staatspräsident Shimon Peres hat heute bei einem Besuch bei Mark Zuckerberg seine Facebook-Page gestartet.

I am truly excited to write the first post on my wall.
I hope to find this page to be a place where peace dreamers and believers speak up and share their stories and experiences with me.
I have dedicated most of my life to make peace between countries and governments. Today I invite people from all around the world, from Europe, U.S.A, India, Latin America, Asia, Africa and specifically Iran, Lybia, Syria, and Egypt to join me and promote peace between the people.
Facebook empowers us. So let’s dare to believe, start to change our world and create a better tomorrow.
I want to hear your voice.
if you are with me click like!

An und für sich ja nix besonderes, ist die Nutzung von Social Media für staatliche PR-Arbeit längst gängige Praxis. Aber das YouTube-Video, mit dem Peres für seine Facebook-Seite wirbt, ist doch eine Erwähnung wert. Solchen Humor in der Öffentlichkeitsarbeit findet sich jedenfalls bei anderen Regierungen selten.

Nur warum Peres auf seinem Besuch im Silicon Valley nicht auch das iPad 3 in die Hand bekommen hat, weiß ich auch nicht.

MONOBLOC CHAIR IN INDIA – Fotografien von Ina-Marie von Mohl

Nicht nur Alexander, sondern auch Ina-Marie von Mohl war in Indien unterwegs. An der Westküste des indischen Subkontinentes hat sie wunderbare Portraits von Plastikstühlen festgehalten. Mit und ohne Menschen darauf. Alleine, in Gruppen in verschiedenen Formen Farben, Größen und Gemütslagen…

Dankenswerte Weise hat sie diesem kleinem Plastikstuhlblog ein paar ihrer Bilder zur Verfügung gestellt. Eine größere Auswahl ihrer Werke wird derzeit in der Hochschule für bildene Künste in Hamburg ausgestellt und ist in ihrem fotografischen Portfolio zu finden.

Einen lieben Dank auch an Kathrin/@ihdl, die mich auf diese schönen Fotos aufmerksam gemacht hat.

Iran: Morden üben auf Plastikstühlen

„Nahostpolitik und Plastikstuhlfotografie“ steht in meiner Blog-tag line. Und hier trifft beides zu. Auf dem Weblog des exil-iranischen Schriftstellers Ali Schirasi, den ich vor zwei Jahren auf einem Seminar im ABC kennen lernen durfte, fand ich folgende Fotos der iranischen Nachrichtenagentur MEHR.

Wer meint, bei so viel bewaffneten Organen bräuchte die iranische Geistlichkeit keine eigenen Waffen, der täuscht sich. […] Sie zeigen hochrangige Theologen, die in Qom an den islamischen Lehrstätten unterrichten. Dass sie jetzt zum Gewehr greifen, zeigt deutlich, wie der anstehende Machtkampf aussehen wird. Diese Herren scheinen jedenfalls der Überzeugung zu sein, dass ihnen in naher Zukunft schöne Worte nicht mehr helfen.

Die schießenden Theologen benutzen übrigens deutsche Sportwaffen der Firma Feinwerkbau

Die IHK Stuttgart weiß: „Das Iran-Geschäft ist nur etwas für Spezialisten und weitgehend lahmgelegt.“ Waffenlieferungen sind zwar nach dem Embargo von 2007 komplett untersagt. Aber entweder sind Sportwaffen ausgenommen oder die Firma Feinbauwerk gehört zu den „Spezialisten“, dies es trotzdem schaffen, ihre Ware in den Iran zu bekommen.

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