Archive for June, 2007
Letzte Woche bin ich zwei Stunden früher als nötig nach Berlin gefahren, um noch Zeit zu haben, in Ruhe Hummus essen zu können. In der Kastanienallee sollte es nämlich den besten Hummus Berlins geben. Zu früh gefreut. Wo mal Hummus war, war jetzt Yoga, aber es war möglich, seine e-Mail-Adresse zu hinterlassen, um über die geplante Neueröffnung informiert zu werden. Das ist vor einer Stunde geschehen:
Liebe freunde - für die von euch die nicht auf der fusion sind:
Wir machen morgen am Sam. 30.06.07 den HUMMUSGARTEN auf
Eröffnungsparty - ab 16.00 Uhr
Hummus&Bier unter den Bäumen.
Da ich zwar nicht auf der Fusion bin, aber auch nicht in Berlin (sondern hier), werde ich bei dieser Eröffnung nicht reinschnuppern können, aber vielleicht schaft es ja die eine oder der andere Leser_in dieser Zeilen. Außerdem ist der Hummusgarten laut Webseite jeden Tag, wenn’s kein Regen gibt, offen.
Also. Hingehen und hier einen Kommentar schreiben, wie’s geschmeckt hat. Dann weiß ich, ob es sich bei der nächsten Fahrt nach Berlin lohnt, zwei Stunden früher los zu fahren.


Wohl vorausschauend und Faulheit vorbeugend war der letzte (virtuelle) RischRusch-Flyer gleich für das ganze Jahr angelegt. Prima. Also: drauf gucken und Bescheid wissen… Und wer das schon im Mai gemacht hat, wusste auch da schon:
Samstag (den 30.6.) ist es wieder so weit:
RischRusch – Club Tel Aviv im Konsum (Stresemannstraße 13, beim Neuen Pferdemarkt).
Natürlich kostet das noch immer nix, wie gewöhnlich wird es um 22 Uhr los gehen. Und auch diejenigen, die erst nach einer langen Nacht um kurz vor drei vorbeiziehen bekommen dann noch ein paar Klänge zu hören. Neben der neuen BBB-Platte und einigen anderen schönen Sachen, die ich in den Unweiten des Netzes gefunden habe gibt es auch diesen Samstag wieder eine wilde Mischung aus israelischen Charts, Independent Music, experimentellen Krach und ein paar neu entdeckten Oldies aus Israel. Ach ja: und Bildprojektionen werden wohl auch am Start sein.
Mmmpf! Nun hab auch ich meinen Platz bei MySpace. Kommerzkack, genauso ‘böse’ wie StudiVZ usw. usf. ich weiß, ich weiß. Aber wo ich jetzt schon plane, meine Master-Arbeit über Soziale Netzwerke und Identitäten “im Internet” zu schreiben, werde ich früher oder später ohnehin nicht drum herum kommen, mich in jeder Online-Community wo gibt in den prominenteren “Web 2.0″-Communities anzumelden.
Abgesehen davon gibt es für die Anmeldung bei MySpace vor allem zwei Gründe:
- Viele Bands verzichten leider zu Gunsten von einem MySpace-Profil auf eine “echte” Webseite. Und um über diese Bands auf dem Laufenden zu bleiben ist es viel praktischer, deren “Bulletins” zu bekommen, als ständig auf die augenbeleidigenden Profilseiten zurückgreifen zu müssen. Und sowas wie RSS-Support scheint mir bei MySpace nicht gerade groß geschrieben zu sein. Auf jeden Fall erhoffe ich mir eine bessere Vernetzung zur Musikszene in Israel. Mal gucken ob’s klappt
- Ich werde das Profil in Englisch führen, um so auch außerhalb des deutschsprachigen Raumes “interaktiv” ansprechbar zu sein. … Mmh, vielleicht sollte ich auch mal überdenken, wieso ich diesen Blog überhaupt auf deutsch schreibe. - Vielleicht weil’s doch ‘n bissl einfacher ist?!
Und obwohl es eigentlich viel praktischer ist RSS-Feeds zu abbonieren {mehr dazu hier}, ist es vielleicht für die eine oder den anderen von euch auch praktischer, über eine MySpace-“Freundschaft” in Kontakt zu bleiben.
Oder hätt’ ich das lieber bleiben lassen sollen?

Zu Recht ist dies hier nicht der erste Blogeintrag zu ‘BBB’! Das selbstbetitelte Debüt-Album war der Kracher schlechthin und die Konzerte von Balkan Beat Box sind für Bandmitglieder wie Fans eine schweißtreibende, aber schöne Angelegenheit.
Das neue, zweite Album von BBB heißt Nu-Med, watt so viel bedeuten soll wie “New Mediteranean”… und hört sich auf den ersten Lauscher sehr vielversprechend an. Überzeugt euch selbst:
Balkan Beat Box – Hermetico
Balkan Beat Box – BBBeat
Und für friends and family in Hannover die beste Nachricht: Balkan Beat Box stoppt bei ihrer Welttournee zweimal in der BRD. Einmal in Würselen (wo-auch-immer-das-ist) und einmal am Samstag, den 7. Juli beim Masala Welt-Beat Festival in Hannovers Pavillion. Für gut 14 Öcken seid ihr dabei. Es lohnt sich garantiert.
(Musik-Files via: le gouter)
EDIT: Und das ganze gibt es auch bei iTunes!
Bei YouTube gibt’s ja alles. Unteranderem auch Videos der Hamas, auf der sie voller Stolz und voll von brechreizerzeugendem Pathos ihres Qassam-Raketen vorführt, die täglich auf Israel geschossen werden.
Ivo hat auf seinem Blog ein Video gepostet, in dem auch die Herstellung der Raketen gezeigt wird:

Der Hamas in die Suppe spucken!
Laut Zürcher Tagesanzeige hat es im Plastikstuhlstreit in Winterthur eine Einigung zwischen Stadtverwaltung/Politik und Gastwirt_innen gegeben:
Billige Plastikstühle haben in der Winterthurer Altstadt nichts verloren – gut gestaltete aber sind möglich. Auf diese Formel und auf weniger Werbetafeln haben sich Gewerbe und Politik geeinigt.
Die Richtlinie zur Nutzung des öffentlichen Raums in der Altstadt Winterthur hat den Zweck, das Erscheinungsbild der Altstadt zu “verschönern”, etwa indem bestimmt wurde, dass Werbeaufdrücke auf Sonnenschirmen nichts zu suchen haben oder aber, dass Straßencafés nur optisch “ansprechende” Möbel aufstellen. Unter 3.2 der Richtlinie (Grundmobiliar) heißt es:
Erwünscht ist leichtes, wetterfestes, zurückhaltend gestaltetes
Mobiliar in Unifarbton aus Stahl und / oder Holz.
Stühle aus Kunststoff mit Tragkonstruktion aus Metall oder
Holz sind erlaubt; «Monoblocks» sind nur erlaubt, wenn
sie besonders gut gestaltet sind.
“Eyse Keif” (Was’n Spaß) heißt dieser Song von HaDag Nachash. Bis vor sieben Minuten waren mir sowohl dieses Stück, als auch das Video dazu vollends unbekannt. Scheint vom letzten Jahr zu sein. Die offizielle Bandseite ist aber derzeit down. Nun ja… Witzige Klischee-Spielereien und als Krönchen, die CD-Kauf-Werbung für die eigene Platte gleich in den Clip intergriert. Aber selber gucken:
Roboter-Freund_innen sind übrigens auch bei ShaBot 6000 gut aufgehoben.
Im Kino, auf der Konzertbühne, im Fernsehen und an den Stränden der Welt. Den Leser_innen von plastikstuhl.de dürfte die Allgegenwärtigkeit dieses Möbelstücks bereits aufgefallen sein. Wenig verwunderlich und doch eine Nachricht wert, das der Plastikstuhl es auch auf die Bretter die die Welt bedeuten geschaft hat.
In der Kölner Inszenierung von Theodor Storms “Schimmelreiter” lässt Regisseur Armin Petras (wie der Kölner Stadtanzeiger berichtet) den Deichgrafen auf einem Plastikstuhl durch die Gegend reiten. Und das Ersatzpferdchen dabei Bruch erleiden.









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