Technik will ausprobiert werden. Daher als kurze Machbarkeitsstudie diesen Plastikstuhl aus einer Werkstatt. Seit Jahren unbenutzt thront dieses Kindermodell über der Werkbank.
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Mit einem Mobiltelefon von Sony Ericsson gesendet
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Shany Kedar hat 2004 gemeinsam mit Omri Levy ein wunderbares Album-A-Day-Werk geschaffen. Unlit Cigarettes heißt das Album, das ganz gemäß dem Crap Art-Motto komplett in 24 Stunden komponiert, aufgenommen und produziert wurde. Auf Omris Webseite ist dieses kostenlos zu haben. Unlit Cigarettes leidet keineswegs an Originalität, Ideen und Umsetzung. Allein der etwas monotone Drumcomputer und das Grundrauschen des Aufnahmegerätes schmälern den Hörgenuss ein kleines bisschen.
Ganz in high fidelity gibt sich dem gegenüber das neue 7-Track-Album “Bloodlines” von Shany Kedar (November 2006). Sparsam aber effektiv eingesetzte Arrangements von akkustischen wie elektronischen Instrumenten verleihen der Musik gleichzeitig Glanz und Bescheidenheit und komplementieren eine sanfte und dabei sehr kraftvolle Stimme. Stellvertretend für ein von vorn bis hinten stimmiges Album möchte ich an dieser Stellen dazu einladen in “Fire” hinein zu hören, dass mir mit seinem vorsichtigen Einsatz vom E-Gitarren-Rückkopplungen besonders gefallen hat. Ein anderer Anspieltipp hier:
This House – Shany Kedar
Der Tonträger ist die erste Veröffentlichung des neuen israelischen Labels Hiss Records, dessen Homepage sich noch im Aufbau befindet, über die jedoch jetzt schon das demnächst erscheinende Album weltweit vorbestellt werden kann.
Very Charmin’ sind übrigens auch einige Liveaufnahmen und Coverversionen, die auch über die Label- bzw. Künstlerinnenwebseite zu finden sind, wie etwa diese Simply Red-Interpretation:
Stars
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Der nächste RischRusch – Club Tel Aviv findet am Samstag, den 25. November 2006 ab 22:00 Uhr im Konsum (Stresemannstraße 13, nahe Neuer Pferdemarkt) in Hamburg statt!!
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Die hebräische Computerwelt ist nicht auf Macs eingestellt. Und Macs nicht auf die hebräische Computerwelt. Kein Wunder also, dass Microsoft den israelischen Markt dominiert, wenn Apple in Cupertino pennt und sich auf Sprachen konzentriert, die von mehr als sechs Millionen Menschen gesprochen werden. Zwar hat sich im Laufe der OS X-Weiterentwicklung einiges verbessert, doch mindestens eben so viel liegt noch im Argen…
– die Adobe Collection schreibt (in der Standard Version) Hebräisch von links nach rechts (statt von rechts nach links, wie es sich gehört)
– Apples “Mail” kann zwar von rechts nach links schreiben, macht aber am Ende jedes Absatzes das Satzzeichen auf der falschen Seite des Satzes
– der iPod kann Hebräische Schriftzeichen nur mit der Drittanbieter-Software “iPodHE” darstellen, die man nach jeder Synchronisierung des Geräts laufen lassen muss und anschließend abstürzt (bei den 5G und nano2G-Geräten funzt es gar nicht)
– und ganz furchtbar: die Dateinamen und id3-tags vieler Windowscodierter mp3-musik erscheinen auf dem Mac als absoluter Datenmüll!!!
Für letzteres Problem habe ich ewig lange nach einer Lösung gesucht und keine gefunden (siehe Bildschirmfoto). Wer’s besser weiß, möge sich melden.
Die Microsoft-Israel-Connection hat ferner zur Folge, dass viele Websites, über die israelische Musik beziehbar, ist WMA-Plug-Ins benutzen, die unter OS X noch nicht mal mit der extra dazu geladenen Mac-Version vom Windows Media Player funktionieren.
Das hieß auch, dass etwa bei iMusic.co.il, einem netten, übersichtlichen und gutsortierten israelischen Musikrunterladegeschäft, die Prelisteningfunktion nicht funktionierte. Also habe ich hier schon viel Quatsch nach Cover-Optik gekauft. Dabei habe ich zwar auch viele schöne Sachen kennen gelernt, wie zum Beispiel Babaganooshka – auch erhältlich über den mir einzigen bekannte deutschsprachigen Vertrieb für CDs aus Israel – aber halt auch viel Mist.
Aber diese Zeiten sind nun vorbei. Dank Microsoft. Und daher verliere ich (wohl zum ersten Mal) hier mal ein gute Wort über diesen Laden. Auf der MS-Seite kann man die OS X-Systemerweiterung Flip4Mac runterladen, mit der das Vorhören von Musik auf iMusic.co.il endlich klappt. Und iMusic sich endlich das “i” im Namen verdient. Und ich habe dank iMusic und Flip4Mac nun zwei Dutzend neue Musiktitel auf dem Rechner… und das für gerade mal 3,20 Schekel pro Song (gut 50 Cent).* Ta-Da!

*) einziger Haken dabei blieb, dass ich auch zwei Dutzend id3-tags per Hand neu einfügen musste…
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