Was für ein hübsche Foto… Und was für ein praktischer Verwendungszweck für Plastikstühle… So richtig Verkehrsicher sieht das ganze ja nicht aus. Wollen wir hoffen, das den jungen Fahrgästen nichts passiert ist und die Fahrerin oder der Fahrer nicht zu stark gebremst hat…
Archiv für den Monat: Oktober 2006
Haschisch
Auch ohne Drogen, bzw. nur mit leckerem Staropramen, hat der RischRusch-Club gestern im Konsum einen Riesenspaß gemacht. Viele Leute, Lärmbeschwerden erst nach halb drei und sechs Stunden Musik, Musik, Musik. – Bevor es im November dort weiter geht hier noch eine Neuentdeckung von heute Nachmittag
Hashish von den Producern/DJs Radio Trip aus Tel Aviv.
(Gefunden via PopTart)
In dem YouTube-Video, einer gelungenen VJ-Collage aus 1970er-Jahre-Clips gibt es noch englische und arabische Untertitel zur Musik. Sehenswert!
Das Original zu diesem Radio Trip-Remix ist übrigens von der großartigen israelischen Balkan-Kapelle Boom Pam!
10 musikalische Vorgeschmäcke auf RischRusch – Club Tel Aviv, heute Abend!!!
Big-Time-Service auf plastikstuhl.de!
Als kleinen Vorgeschmack auf das dieswöchentliche israelische Konserven-Musik-Ereignis RischRusch – Club Tel Aviv im Konsum habe ich zehn meiner schönsten (frei downloadbaren) israelischen Lieblingsmusikstücke für euch in einer kleinen Linkliste zusammengestellt. Die Reihenfolge ist nicht bewertend gedacht sondern eher ein musikalisch einigermaßen passender Abspielvorschlag.
- Comme Ci Comme Ca – Terry Poison (israelisch-norwegischer Elektropunkpop auf Französisch; mit etwas Glück demnächst Live in Hamburg!)
- First Kiss {New Album Demo} – Onili (französisch-israelischer rythmischer Indie-Pop-Hop)
- Pussy 2 – Spark O (Slow-Mo-Elekro-Cover des Gingiot Klassikers „Gingiot“ vom Album „Gingiot“)
- DaBitch – Tamar Eisenman (R’n’B-Rock’n’Roll)
- Sow Meohr – Ronit Rolland (Singer-Songwriter-Indie-Pop)
- התמונה הישנה – Liad Frydman (Singer-Songwriter)
- Ei Sham – Sarah (Gitarren-Streicher-Folk)
- Pharmaceutical Lover – Elliot (ruhiger Alternative-Rock)
- יום אחד {Live Version} – Algier (Orientalischer Rock)
- zadik02 dj caress remix – Zadik Zecharia (traditionelle kurdische Zorna-Musik in Elekto-Version)
Mehr schöne Musik aus dem Land in dem Milch und Hummus fließt am Samstag den 28. Oktober, 22:00 Uhr, im Konsum, Stresemannstraße 13, Hamburg. Eintritt frei! Also kommt alle und bringt eure Freundinnen und Freunde mit.
(Falls hier und sonstwo auf dieser Website Musik nicht abspielbar ist, bzw. nicht angezeigt wird, kann das daran liegen, dass Java-Script abgeschaltet ist!)
HaDag Nachash am 1. November live in Berlin
„HaDag Nachash (zu deutsch: Der Fisch ist eine Schlange) sind die spektakulärsten shooting stars der israelischen Musikszene: Eine junge Hip-Hop und Funk Band, die ihre jüdischen Wurzeln aufrichtig mit innovativer Musik zu verknüpfen weiß. Sie sind zurzeit die beliebteste Hip-Hop-Band Israels und erregen mit ihren politischen und oftmals provokativ, wortgewaltigen Texten und einem melodischen Groove nicht nur die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, sondern begeistern vor allem die junge Generation. Die Songs drehen sich um das Leben der jungen Leute in Israel und ihrer täglichen Konfrontation mit Themen wie Politik, Terror, Alkohol und Drogen.“
Am 1. November wird diese famose Kombo in Berlin ihren ersten Auftritt in Europa haben (gemeinsam mit Mellow Mark, naja…)! Im Rahmen der Jüdischen Kulturtage tritt HaDag Nachash im Festivalzelt im Innenhof der Neuen Synagoge auf. Wer die Möglichkeit hat, sich das anzusehen: das lohnt sich bestimmt.
Eines ihrer bekanntesten Songs ist wohl das Shirat HaSticker – das Aufkleber-Lied –, das eine Aneinanderreihung von tatsächlichen und erfundenen Stoßstangenaufklebersprüchen ist, die in Israel sehr gerne durch die Gegend gefahren werden. Lesenswert dazu ist auch ein Beitrag aus dem Corner Prophets-Blog, wo es sogar englischsprachiges Unterrichtsmaterial dazu erhältlich. Hier der Music Clip vom Sticker-Song:
(Israelische) Eigenarten in Hamburg

Im Rahmen des interkulturellen Festivals „Eigenarten“ in Hamburg findet am Sonntag den 29. Oktober (ab 20:30 Uhr) im goldbekHaus „Tilt-berlin: Natur, Musik und Technologie“ statt:
„Elektronische Musik wird kombiniert mit Umwelterkennungssystemen, selbst entworfenen und »normalen« akustischen Instrumenten, sowie gefundenen Objekten. Es werden zeitgenössische Musiktechniken eingesetzt, aber auch frei improvisiert. Als Kontrast zu den elektronischen und lauten Klängen, werden ebenfalls sehr lichte, introspektive und naturorientierte Kompositionen präsentiert.
Die Musiker interagieren auf der Bühne mit unterschiedlichen lebenden Organismen via Internet: das können zum Beispiel Bäume, die in Berlin oder in Mexiko stehen, sein. Dies verleiht dem Konzert den Charakter einer Theateraufführung.
Carlos Sandoval, Oori Shalev, Iftah Gabbai
Musiker: Carlos Sandoval, Oori Shalev, Iftah Gabbai
Der Mexikaner Carlos Sandoval studierte Komposition in Mexiko und arbeitet zurzeit an elektronischer Musik und Improvisationsprozessen sowie der Manipulation gefundener Objekte.
Der Israeli Oori Shalev ist Musiker und Spezialist für Computernetzwerke. Der Musiker Iftah Gabbai ist in Tel-Aviv geboren, wo er mit Oori Shalev das »Brew Project« gegründet hat. Er studierte Kommunikationswissenschaften an der TU Berlin.“
Und so klingt das ganze dann: TILT-Livemitschnitt
Mehr infos auf der Seite von Carlos Sandoval
(via: J-Comm)
Gewalt gegen Plastikstuhl
Über Menschen, die öffentlich ihren Hass gegen Plastikstühle kundtun wurde auf diesen Seiten bereits berichtet. Auch darüber, dass Menschen auf Plastikstühlen Gewalt erlitten haben konnte hier und an anderer Stelle bereits gelesen werden.
Auf folgendem Video wird nun deutlich, was alle geahnt haben.
RischRusch – Club Tel Aviv
am 28. Oktober im Konsum (Hamburg)

Bald ist es soweit:
Am Samstag, den 28.10. gibt es im Konsum, in der Stresemannstraße 13 in Hamburg, eine ganze Nacht lang israelische Musik. Zwischen 22 und 3 Uhr werde ich eine Auswahl meiner Sammlung auflegen: eine schöne Mischung aus Indiepop, Rock, Hiphop und elektonischer Musik. Kommt vorbei und sagt hallo!
Shy Nobleman
Shy Nobleman (hier zu sehen auf einem Foto von flickr-user und Radio-DJ leonapoleon, 106 fm) macht irgendwas zwischen Indiepop und Country…
Und ist ab 13.10. auf Tournee in der BRD. In zahlreichen Städten spielt begleitet er Tomtes aktuelle Konzertreise und in Hamburg wird er mit Band im Grünen Jäger gastieren.
Hingehen!!!
Plastikstühle in der Praxis von Allgemeinmediziner/innen als Quelle von non-verbalem Unterwerfungszwang
Um das Niveau dieses Portals für Plastikstuhlfotografie, Musik aus Israel und Nahostpolitik ein bisschen heben, soll an dieser Stelle mal zu einem ernsthafen Thema geboggt werden. Es geht umdie Praxis der Allgemeinärztin/ des Allgemeinarztes als Quelle nonverbaler Signale. Zu diesem Thema gibt es beim Lehrstuhl für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität Regensburg einen hochinteressanten Artikel. Der ehemaliger Lehrstuhlinhaber der Medizinischen Soziologie Prof. Dr. Dieter von Schmädel setzt sich hier kritisch mit bisher vernachlässigten Wirkungen von Praxismöbiliar auf die Arzt/Ärztin-Patient/in-Beziehung auseinander:
„Welche Stellung die Ärztin den Patientinnen zuweist, wie die Ärztin das Arzt-Patient-Verhältnis einschätzt, zeigt sich für die Patientin schon beim Anblick der Sitzgelegenheit von Ärztin und Patientin. Wenn die Ärztin in einem breiten Ledersessel mit hoher Lehne thront und die Patientin auf einem Plastikstuhl Platz zu nehmen hat, dann weiß die Patientin über die Vorstellungen der Ärztin zum Thema Ärztin-Patientin-Beziehung Bescheid.“

Angehenden Mediziner/innen sei jedoch keinesfalls dazu geraten zwei gleiche Stühle zu verwenden, dies würde den Expert/innen-Status der behandelnden Person in Frage stellen, zudem führe dies u.U. zu Verwirrungen bezüglich der Platzwahl, falls die Ärztin oder der Arzt noch nicht im Raum ist.
To make a long story short: Fünf goldene Regeln können dabei helfen, Reviergrenzen abzustecken und die Beziehung zwischen Medizinfrau/mann und Patient/in auch räumlich in die richtigen Bahnen zu lenken:
- „Ihre Praxis soll ärztliche Kompetenz signalisieren.
- Ihre Praxis soll so eingerichtet sein, daß
die Patientin das Gefühl vermittelt bekommt, sie ist Kunde
in ihrer Praxis, man bemüht sich, auf ihre Bedürfnisse
einzugehen.- Ihr Arztzimmer sollte nicht den Eindruck machen,
daß Sie hinter Ihrem Schreibtisch Schutz suchen, bzw. eine
Barriere zwischen sich und der Patientin nötig haben.- Die Patientin sollte wählen können,
wie nahe sie Ihnen sein möchte. Dies ist ganz konkret zu
verstehen, im Sinne, wie nah sie bei Ihnen sitzen möchte.- Sie verbringen einen Großteil Ihres Lebens
in Ihrem Arztzimmer. Deshalb ist es wichtig, daß Sie sich
in Ihrem Arztzimmer wohl fühlen.“

Ducks Don’t Swim in Swamps –
Nummer 6. Und Schluss.
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Hab‘ ich hier eigentlich schon mal erwähnt, dass AK Duck mein Lieblings-Elektrolabel ist?! – Eine besonders schicke Angelegenheit waren ihre letzten fünf Veröffentlichungen der 3″-CD-R-Compilation-Reihe „Ducks Don’t Swim in Swamps“… Laut Ankündigung scheint die aktuelle Nummer nun den Abschluss dieser Serie zu sein, aber was für einer:
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Vier wunderbare Songs, die sich bei My Space vorhören lassen, geben einen hübschen Einblick in die großartige, lebendige und vielfältige israelische Elektro-Szene… (MEHR ADJEKTIVE!!!) Sehr erfrischende Musik und ein kleinen wenig eher Easy-Listening-like als einige andere Releases der Enten-Sumpf-Mini-Sampler: 35 ₪ / 5,50 €, die sich lohnen.
Im Gegensatz zu den älteren Veröffentlichungen gibt es die #6 noch nicht über Shop. Slightly overpriced für 7 Euro. Vielleicht noch mal in ein paar Tagen bei Basement vorbei schauen…
Wem der My Space-Preview gefällt: Das letzte Nico Teen-Album kann ich im auch sehr empfehlen. Bei SOTR sind zwei Songs daraus zum Download frei gegeben. Unter anderem:
Run & Hide (ein schöner Cover-Song)


