Archive for September, 2006

Laubhüttenfest

default2.jpg (JPEG Image, 297×418 pixels)

Frohes neues Jahr! Nächstes Wochenende ist Laubhüttenfest (Sukoth). Und wer keine Lust hat, sich selbst eine Laubhütte zu bauen, kann sich diese noch schnell bestellen: Sukkahmart.com

Ob die Plastikstühle, die auf diesem Werbebild zu sehen sind mitgeliefert werden, kann ich leider nicht sagen.

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(Roei Zilber: Rak Batmunot) רועי זילבר: רק בתמונות

Wenn es Herbst wird gibt es doch kaum schöneres als ein fröhliches Frühlingslied. Und dazu ein hübsches Video mit Leuten in Winterkleidung, die durch Tel Aviv laufen. Der Strand ist leer, die berüchtigte israelische Kälte sorgt dafür, das kaum ein Plastikstuhl am Strand zu sehen ist und dennoch: diese Musik macht warm und wach.

Und hier gibts die Musikdownloads dazu!

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The Genders versus The Girls

The Genders – Punk-Pop-Rock
Neues gibt’s nicht viel von der Band, nach der (zumindest zum Teil) mein Studiengang benannt ist… Es sei denn, es ergäbe sich die Gelegenheit in den nächsten Wochen in die Vereinigten Staaten zu reisen, dort werden The Genders ab 6. Oktober auf Tour sein. – However. Ich versprach das eine oder andere Mal, an diesem Ort Musik aus Israel vorzustellen. Und hi’nä (voilà): hier sind
The Genders - mit Horatio
Das Stück handelt von einem Neueinwanderer aus Brooklyn, der in der West Bank sein Glück sucht:

Born in Brooklyn in the USA
They called me Jewfro Jerome
I changed my name, got on a plane
Found a place to call home

I ride a tank in the West Bank
I’ll never leave,who needs Tel Aviv

Look out mama, my name is Horatio
I perform cunnilingus in return for fellatio

I get my kicks with the settler chicks
I got one on each hill
I’ll do you good and I’ll never leave a trace
If I don’t do it, honey nobody will, right

Got rank in the West Bank
I never grieve when they bomb Tel Aviv

Look out mama, my name is Horatio
I perform cunnilingus in return for fellatio

(von: Amir Neubach/Ofer Korichoner)

Wie schon der oben gepostete Song ist auch der folgende von dem ersten Sampler der überaus großartigen Polaroid-Serie. Das Album ist international über den amerikanischen Distributor Scratch Records beziehbar.

The Girls
The Girls sind eine weitere “The”-Band aus Israel. Ihre Musik scheint aus Europa leider nicht wirklich einfach erhältlich zu sein, aber immerhin ist der Song
The Girl from Yesterday
ab sofort über plastikstuhl.de hörbar.

Credits für das Foto von The Girls gehen raus an flickr-Userin Klementin. Das Bild von The Genders stammt von deren Homepage.

Habt Spaß beim Hören!

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Plastikstuhlkunst durch kaputte Fotoapparate?



Fujifilm Finepix S5000 – BUG
Originally uploaded by dj_hummus.

Ich glaube meine schöne, viel zu schwere, mir lieb gewordene, nicht immer ganz perfekte, dennoch zuverlässige, wenn auch technisch nicht auf dem letzten Stand befindliche Fotokamera, meine Fujifilm Finepix 5000, nähert sich dem Ende ihrer Tage.

Heute, bei feinstem Sonnenschein in Hamburg, trafen meine Kamera und ich auf diesen mit vergessenem Essen beladenen Plastikstuhl neben der Roten Flora und was passiert?! – Rosa und grüne Streifen flackern über’s LCD. Buntes Flimmern im Display und – nach dem Umschalten – auch im Sucher.

Schluchtz. Jammer. Knipps. Auch auf dem Foto. Von wegen: Digital ist besser! Kaputt? Altersschwach? Müde? Oder möchte meine Kamera bloß ihre kreativen Laune ausleben. Keine Ahnung! Aber immerhin beschert dieser defekt dem geneigten Plastikstuhlpublikum art brut vom feinsten.

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IDF in Ramallah – das ist wahre Antifa



IDF in Ramallah
Originally uploaded by dj_hummus.

Diesen Klospruch fand ich in der netten Hamburger Kneipe Konsum, in der Stresemannstraße 13. Dort findet am letzten Oktober-Samstag (27.10.) erstmals ein ganzer Abend mit Musik aus Israel statt: RischRusch – Club Tel Aviv mit DJ Plastikstuhl. Ich weiß, dass ist noch ‘ne Weile hin, aber ich freue mich jetzt schon, euch dort zu sehen. ;-)

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Rathaus (und Plastikstuhl!) mit Hundekot beschmiert

Rohe Sitten scheinen im Süden der BRD zu herrschen. Zwei ganz und gar unappetitliche, ja unanständige Missetaten berichtet die Fuldaer Zeitung aus Poppenhausen…

Wenn sich zur Zeit in Poppenhausen irgendetwas um das Thema „Hund“ dreht, dann klingeln bei den Verantwortlichen grundsätzlich erst einmal die Alarmglocken. Nachdem im Mai und August bei drei Aktionen insgesamt 60 Hunde von einem landwirtschaftlichen Anwesen am Vordereselsbrunn befreit wurden, sorgten nun zwei besonders widerwärtige Vorfälle für Aufsehen.
Vor einigen Tagen entdeckten Passanten an der Außenwand des Rathauses in der Rhöngemeinde den unübersehbaren Schriftzug „Fuck our Bürgermeister“. Besonders ekelhaft an der ohnehin schon respektlosen Schmier-Attacke ist jedoch die Tatsache, dass der Schriftzug allen Anschein nach mit Kot an der Fassade angebracht wurde.
[…]
Doch wer diese Aktion für einzigartig in Poppenhausen hält, der irrt sich: Wenige Tage später machte ein Rentner vom Mittelberg im Ortsteil Steinwand eine Entdeckung, auf die er gerne hätte verzichten können. „Als ich morgens die Zeitung aus dem Briefkasten holte, sah ich, dass mein Plastikstuhl im Garten völlig mit Hundekot beschmiert war“, berichtet der 75-jährige Poppenhausener.
[…]
Wer Beobachtungen im Zusammenhang mit der einen oder anderen Tat gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Polizeistation in Hilders unter (0 66 81) 96 120 zu melden.

Es kann nur empfohlen werden, den kompletten Artikel nachzulesen!

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Die Träume von Mahmut und George. Der politische Witz #1

George Bush junior wacht aus seinem Schlaf als das Telefon klingelt. Mahmut Ahmadinedschad grüßt ihm vom anderen Ende der Leitung.
– “Warum weckst du mich mitten in der Nacht? Ich hoffe du hast wenigstens ein wichtiges Anliegen”, meint Bush.
– “Naja”, erwidert Ahmadinedschad: “eigentlich wollte ich dir nur von meinem letzten Traum erzählen. Ich habe von Amerika geträumt! Die Menschen waren fröhlich, tanzten auf der Straße und überall waren große Banner über die Straße gespannt…”
– “Ja, und was stand auf den Bannern?”
– “Auf allen Bannern war: ‘Lang lebe der Iran!’ geschrieben”, freut sich Ahmadinedschad.
– “Wenn ich schon wach bin, kann ich dir ja auch erzählen, wovon ich gerade geträumt habe”, antwortet Bush: “Ich träumte vom Iran! Auch da waren die Menschen in Feierlaune. Die Frauen liefen unverschleiert durch Teheran, in den Cafés wurde laut und kontrovers über Politik diskutiert, alle freuten sich und auch hier hingen überall große Transparente über den Straßen.”
– “Mach es nicht so spannend”, ärgert sich Ahmadinedschad: “Was stand denn auf den Bannern?”
– “Das kann ich dir leider echt nicht sagen! Ich verstehe doch kein Hebräisch!!”

Danke an Frank K.

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Restaurantkritiker als Plastikstuhlkritiker



Ein wahrscheinlich gar nicht mal
schlechtes Lokal in der sardischen
Kleinstadt Dorgali.

Ein schockierendes Zeitungsinterview, das Flickr-User h.neu da aufgetan hat. In der Süddeutschen Zeitung erschien unter dem Titel ”Wenn der Aperitif teurer ist als der Stuhl…” das Gespräch mit jemanden, der seit 20 Jahren einen Hasskreuzzug – naja Kreuzzüge aus Liebe wird es kaum geben – gegen unschuldige Plastikstühle führt.

Was ein weißer Plastikstuhl vor einem Restaurant mit der Qualität des Essens zu tun hat - ein Interview mit dem Gastrokritiker Wolfgang Abel, der weiße Plastikstühle hasst. Er behauptet dabei, dass Plastikstühle einen Indikator für die gute Restaurants sei: “In einem Plastikstuhlrestaurant wird man kaum gut essen können. Vielleicht jugoslawische Küche, Jägerschnitzel, Toast Hawaii. Und die üblichen Döner. Der Stuhl steht für die Einstellung des Wirts. Wenn er ohne Aufwand flüssig abkassieren will, stellt er sich Plastikstühle vors Haus.” Dabei stehen eben solche Möbel nicht nur bei einer famosen Pizzeria in der Thadenstraße, sondern auch bei dem sagenumwobenen Hummus-Lokal von Shlomo in der Nähe des Carmel-Marktes in Tel Aviv. Unglaublich!

Dazu kommt bei Abel ein nahezu unerträglicher Farbrassismus. So sei weiß die einzige erträgliche Plastikstuhlfarbe, die auf dem Waschbeton vor dem Vereinsheim eines Bezirksligisten “völlig in Ordnung” sei… Welch absurde Ideologie. Ein wenig scheint sich diese jedoch durchgesetzt zu haben. Bei der Fotocommunity flickr etwa haben sich mittlerweile 132 Mitglieder der Gruppe Those White Plastic Chairs verschrieben, während die multi-color-Gruppe Plastic Chairs bei gut 30 Plastikstuhlfans stagniert.

Dabei behält Plastikstuhlkritiker Abel mit einem sogar recht: “Der Plastikstuhl ist eine Gesinnung.” – Ob weiß, grün oder blutwurstrot: Verteidigen wir also unser Anliegen. Schafft ein, zwei, viele Plastikstühle! Fotografieren wir sie, zollen wir ihnen Respekt, widmen wir ihnen Internetseiten und wenigstens ein bisschen Aufmerksamkeit und Zuneigung.

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Kindererziehung: Hamas-Style

via krawalla - Weblog @ myblog.de

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Latifa Punk @ c.sides-Festival (Jerusalem)



Latifa Punk
Originally uploaded by פיקוס.

Ach je, da wird mensch durch Fotos auf flickr daran erinnert, was zwangsläufig verpasst werden musste… Schließlich fand das c.sides-Festival weit weg in Israel statt.

Doch siehe da… Es gibt sogar einen Festival-Podcast… Hossa! Mit so schönen elektronischen Hörherausforderungen (aber an dieser Stelle wird über Geschmack nicht gestritten), wie der folgenden von

Latifa Punk!

Wer das mag, findet mehr Hörstoff aus dieser Richtung auf dem Netlabel Miklataklitim.

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